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Triest - einst Österreichs wichtigster Seehafen

Hält man sich die Karte von Italien vor Augen, befindet sich Triest (Trieste, Trst) im äußersten Osten des Landes. Die norditalienische Stadt liegt am nördlichen Ende der Adria.

Triests Aufstieg zum wichtigen Seehafen

1382 - 1918 war Triest Teil der Östereichischen Donaumonarchie. 1719 erfolgte die Erhebung zum Freihafen. Unter Maria Theresia und Ihrem Sohn Joseph II wurde Triest weiter ausgebaut (Borgo Teresiano und Borgo Giuseppino, nördlich und südlich der Piazza Grande, der heutigen Piazza dell'Unità d'Italia). Anfang des 20. Jahrhunderts hatte der Hafen von Triest seine Blütezeit. Die meisten Sehenswürdigkeiten in Triest stammen aus dieser Zeit (18. und 19. Jahrhundert).

Hält man sich die Karte von Italien vor Augen, befindet sich Triest (Trieste, Trst) im äußersten Osten des Landes. Die norditalienische Stadt liegt am nördlichen Ende der Adria. 1382 - 1918 war Triest Teil der Donaumonarchie.

Triest nach seiner Blütezeit

Nach dem 1. Weltkrieg wurde Triest Italien zugesprochen, Österreich verlor durch den SHS-Staat seine Verbindung zum Meer. Triest war nun nicht mehr der wichtige Hafen, sondern einer unter vielen. Nach dem zweiten Weltkrieg war die Situation noch prikärer: nach der Phase der freien Territoriums Triest, das in eine britische und eine yugoslawische Zone geteilt war, verlor Triest sein gesamtes Hinterland und befand sich am Rande Italiens in direkter Nähe eines sozialistischen Staates.

Seit dem Zerfall Yugoslawiens und dem EU-Beitritt Sloweniens hat sich die Situation gebessert, Triest blüht wieder auf.

Der Hafen hat jedoch bei weitem nicht mehr die Bedeutung vergangener Jahrhunderte. Inzwischen ist Triest auch durch Koper eine starke Konkurrenz entstanden.

Die Spuren Österreichs in Triest

Auch heute sind die Spuren der über 500 Jahre währenden Beziehung zu Österreich spürbar, vor allem bei Mehlspeisen: "Strudel di mele" (Apfelstrudel), Sachertorte und Topfenpalatschinken sind in anderen italienischen Städten selten anzutreffen.

Doch nicht nur bei den Mehlspeisen, sondern auch in einem anderen Bereich der Gastronomie ist die österreichische Vergangheit nicht zu verleugnen: bei den Kaffeehäusern. Triest ist die Kaffeemetropole Italiens: 1500 Tassen Kaffee trinkt der durchschnittliche Triestiner im Jahr.

Das Wetter in Triest

Das Wetter in Triest ist für eine Küstenstadt ungewöhnlich: an ca. 200 Tagen des Jahres ist es fast windstill. Doch durch die Lage am Karstgebierge kanalisieren sich in Triest allerdings die Winde. Wenn der Wind durch die Stadt weht, erreicht die Bora oft 100 km/h und mehr.

Bekannte Firmen in Triest

Triest ist Sitz einiger bekannter Firmen:

Triest hat eine Städtepartnerschaft mit Graz und Como.

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