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Der Wolfgangsee und St. Wolfgang im Salzkammergut
- einst bedeutendster Pilgerort Mitteleuropas, heute bedeutender Tourismusort

Der Wolfgangsee befindet sich im Salzkammergut an der Grenze zwischen dem Bundesland Salzburg und Oberösterreich.

Die maximale Tiefe des Wolfgangsees beträgt 114 Meter. Durch den Schwemmkegel des Zinkenbaches am Südufer des Wolfgangsees wird dieser in zwei Seebecken geteilt. An dieser Stelle ist der See nur ca. 200 Meter breit. Das östliche Seebecken wird auch als Abersee bezeichnet.

Von den größeren Orten am Wolfgangsee befindet sich lediglich St. Wolfgang in Oberösterreich, die übrigen Orte St. Gilgen, Abersee, Strobl und Ried befinden sich im Bundesland Salzburg.

Der Wolfgangsee befindet sich im Salzkammergut an der Grenze zwischen dem Bundesland Salzburg und Oberösterreich. Die maximale Tiefe des Wolfgangsees beträgt 114 Meter.

Während das Süd- und Ostufer relativ flach zum See abfallen, ist die Nord(west)seite von der steilen Felswand des Falkenstein begrenzt. Daher exisitert auch nur ein schmaler Fußweg als Verbindung zwischen St. Gilgen und St. Wolfgang. In diesem Bereich befindet sich auch das Ochsenkreuz und das Hochzeitskreuz.

Das Wetter am Wolfgangsee ist ähnlich wie an den anderen Seen im Salzkammergut (Attersee, Mondsee). Wettervorhersagen sind oft schwer, regionale Gegebenheiten überlagern die Großwetterlage. Stabiles Wetter ist selten.

St. Wolfgang

Hinter St. Wolfgang erhebt sich der Schafberg, auf dessen Gipfel eine Zahnradbahn führt. Von dort aus hat man einen grandiosen Überblick über den Mondsee als auch den Attersee und Wolfgangsee sowie in den nordwestlichen Bereich des Alpenvorlandes.

St. Wolfgang im Salzkammergut ist der Hauptort am Wolfgangsee mit ca. 3000 Einwohnern und gehört zum Bezirk Gmunden in Oberösterreich

St. Wolfgang ist benannt nach dem Heiligen Wolfgang, der Ende des 1. Jahrtausends als Bischof von Regensburg in seinem Kloster in Mondsee Zuflucht suchte. Der Sage nach warf er eine Axt und an der Stelle, an der sie landete, erbaute er eigenhändig eine kleine Kirche. Im Mittelalter war St. Wolfgang am Wolfgangsee der bedeutendste Pilgerort Mitteleuropas.

Die Wallfahrtskirche, erbaut im gotischen Stil, beherbergt den weithin bekannten, von Michael Pacher geschnitzten Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert sowie den Barockaltar von Thomas Schwanthaler aus dem 17. Jahrhundert als auch die Kanzel von Meinrad Guggenbichler aus dem 18. Jahrhundert.

Einen großen Aufschwung erlebte die Region durch die kaiserliche Sommerresidenz im nahegelegenen Bad Ischl.
1930 hatte die Operette "Im weißen Rössl am Wolfgangsee" von Ralph Benatzky Premiere. Das Singspiel hatte für St. Wolfgang am Wolfgangsee einen durchschlagenden Erfolg; zeitweise gab es sogar Flugverkehr zwischen Berlin und St. Wolfgang. In den 1960er Jahren wurde "Im weißen Rössl" auch noch mit den Hauptdarstellern Waltraud Haas und Peter Alexander verfilmt.

Heute zählt St. Wolfgang im Salzkammergut zu den bedeutendsten Tourismusorten Österreichs mit knapp 1 Million Nächtigungen im Jahr.

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